reisebestimmungen

wichtige Informationen erhalten sie auch auf: www.tierischreisen.ch oder auf www.bvet.admin.ch

Grundsätzliches zum Reisen mit Hunden

Immer mehr Hunde sollen oder dürfen mit „ihren“ Menschen in die Ferien. Damit es auf der Reise keine Probleme gibt und es dem Hund wohl ist, gilt es ein paar Regeln zu beachten.

Wer seinen Hund auf Reisen mitnehmen will, muss Vieles beachten:

  • Auf langen Autofahrten müssen Hunde regelmässig Wasser und Kühlung bekommen. Regelmässige Zwischenhalte und kurze Spaziergänge machen die Reise für den Hund erträglich.
  • Bei Flugreisen sind die Transportvorschriften der IATA zu beachten:
  • Bei Reisen ins Ausland sind Impf- und andere Vorschriften des Reiselandes zu beachten. Insbesondere ist bei allen Auslandreisen (auch in die EU) eine Tollwutimpfung vorgeschrieben.
  • Bei Reisen in die EU und andere Länder muss der Hund mit einem elektronischen Chip gekennzeichnet sein.
  • Wer in ein Tollwutland reist, muss sich schon vor der Abreise beim BVET um eine Erlaubnis zur Rückreise in die Schweiz bemühen - sonst riskiert er, den Hund am Flughafen abgeben zu müssen.
  •  In warmen Ländern drohen unbekannte Prasiten und Krankheitserreger. Gehen sie beispielsweise im Mittelmeergebiet nicht mit Ihrem Hund in der Dämmerung am Meeresstrand spazieren - so romantisch das auch ist. In der Dämmerung sind Mücken aktiv, welche die Leishmaniose auf ihren Hund übertragen können.

!!! Und übrigens: Hunde in fernen Ländern können nebst Parasiten auch die Tollwut in sich tragen. Lassen Sie ihren Hund deshalb nicht mit einheimischen Hunden spielen und halten sie Abstand zu streunenden Tieren!

Reisen mit einem Listenhunden

Erkundigen Sie sich möglichst früh, zumindest zwei Monate vor der Abreise, bei der Veterinärbehörde, Botschaft oder Zollstelle des Reiselandes über die Anforderungen für die Einreise. Einzig die Behörden des Reiselandes sind dafür zuständig und kompetent.

Deutschland

Wie in der Schweiz, gibt es in Deutschland für jedes Bundesland eine eigene Hundeverordnung. Da dies zu aufwändig wäre, alle Gesetzestexte der jeweiligen Bundesländer aufzulisten, verweisen wir hier auf die Seite von Hund und Halter ev. Wählen Sie dort das gewünschte Bundesland um die jeweiligen Gesetze zu sehen.

Frankreich

ACHTUNG!! Hunden der Kategorie 1 (sogen. Kampfhunde), der mutmasslichen Rassen Pitbull, Boerboel, Mastiff mit oder ohne Zuchtbuch sowie allen mutmaßlichen Staffordshire Terrier, American Staffordshire Terrier, Tosa und ähnlichen ohne in Frankreich gültigem Zuchtbuch, ist die Einfuhr/Einreise nach Frankreich ausnahmslos verboten!!!!
Mit einem Listenhund sollten Sie also UNBEDINGT auf die Reise nach Frankreich verzichten!!

Fürstentum Lichtenstein

Für folgende Hunde gilt Maulkorb und Leinenpflicht..
1) American Staffordshire-Terrier;
2) Bullterrier
3) Cane Corso
4) Dobermann
5) Dogo Argentino
6) Fila Brasileiro
7) Mastiff
8) Mastin Espagnol
9) Mastino Napoletano
10) Presa Canario (Dogo Canario)
11) Rottweiler
12) Staffordshire-Bullterrier
13) Tosa
Sowie deren Mischlinge..

Italien

In Italien gilt Leinenpflicht. Die Leine darf höchstens 1,5m lang sein.. Zudem muss man einen Maulkorb mit sich führen.. In öffentlichen Verkehrsmitteln ist Leinen- und Maulkorbpflicht.

Dänemark

Seit dem 1.7.2010 hat auch Dänemark ein Listenhunde-Gesetz.
Davon sind folgende Rassen betroffen:
1) Pitbull Terrier
2) Tosa Inu
3) Amerikanischer Staffordshire Terrier
4) Fila Brasileiro
5) Dogo Argentino
6) Amerikanische Bulldogge
7) Boerboel
8) Kangal
9) Zentralasiatischer Ovtcharka
10) Kaukasischer Ovtcharka
11) Südrussischer Ovtcharka
12) Tornjak
13) Sarplaninac

Das Verbot gilt auch für Kreuzungen der betreffenden Hunderassen. Diese Rassen dürfen nur mit Leine und gut verschlossenem Maulkorb geführt werden.
Das aktuelle Hundegesesetz von Dänemark finden Sie hier: Dänische Botschaft

Ungarn

Die Einreise mit so genannten Kampfhunderassen und deren Kreuzungen ist verboten.
Zu den "gefährlichen Hunderassen" gehören in Ungarn:
1) Bullterrier
2) Amerikanischer Staffordshire Terrier
3) Staffordshire Bullterrier
4) Bullmastif
5) Tosa-Inu
6) Argentinischer Dogge
7) Bordeaux-Dogge
8) Fila Brasiliero
9) Pitbull
10)Bandog
sowie Mischlinge jeglicher Art der aufgeführten Rassen.

Dobermann und Rottweiler zählen nicht zu den gefährlichen Hunderassen, auch deren Mischung nicht. Zu beachten ist es dabei, dass diese auch nicht für den Kampf ausgebildet sein dürfen.
Hunde müssen in Ungarn auf öffentlich zugänglichen Plätzen an der Leine geführt werden, auf öffentlichen Verkehrsmitteln muss auch ein Maulkorb mitgeführt werden.

Spanien

In Spanien gelten hinsichtlich Leinenpflicht, Maulkorb und als gefährlich eingestufter Rassen regionale Regelungen.

Portugal

Ein Maulkorb und eine Leine sind mitzuführen. In Bussen dürfen Hunde nicht mitgeführt werden.

!!! Alle angaben ohne gewähr. Wir versuchen die Seite so aktuell wie möglich zu halten. Für eine Problemlose Reise mit Ihrem Hund, empfehlen wir die frühzeitige Informationsbeschaffung Ihrer Reisedestination. Sollte Ihnen ein Fehler oder Ergänzungen auffallen informieren sie uns über
soslistenhunde@bluewin.ch